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Markenglossar - Dachmarke

Begriffe aus der Markenwelt: Dachmarke


Als Dachmarke wird die übergeordnete Marke einer sogenannten Markenfamilie bezeichnet, die sich durch einen besonders hohen Wiedererkennungswert (Reichweite) und in der Regel eine grosse Akzeptanz in der Zielgruppe auszeichnet und selbst keine eigentlichen Leistungen (Produkte/Dienste) bewirbt. Sie kommt vor allem in konzerngebundener Marktkommunikation vor und verbindet eine unbestimmte Anzahl sog. Monomarken unter ihrem Image.

Als Beispiel soll hier Nestlé dienen
Gemäss Nestlé-Website gehören zur Zeit (Stand Okt. 2010) folgende Monomarken zum Unternehmen: AFTER EIGHT, BUITONI, CAILLER of Switzerland, FINDUS, FRANCK AROMA, FRISCO, INCAROM, LA LAITIÈRE, LE PARFAIT, MAGGI, NESCAFÉ, NESQUIK, NESTLÉ BEBA, NESTLÉ Cerealien, NESPRESSO, CHOKITO, HIRZ, KITKAT, LC1, NESTLÉ LE CHOCOLAT, LEISI, LION, NESTROVIT, NUTS, SMARTIES, STALDEN und THOMY.

Die Etablierung einer Dachmarke ist mit hohen Anlaufkosten, einer vorübergehenden Unschärfe im Markenimage bis zur Etablierung der eigenständigen Monomarken und vor allem mit anfänglich geringer Akzeptanz der Dachmarke im Markt verbunden. Auch die interne Kommunikation im Unternehmen kann sich nicht sofort auf die Erhöhung des Bekanntheitsgrades einer Dachmarke verlassen. Der Produktlebenszyklus einer Dachmarke ist eher in Jahrzehnten als Monaten oder Jahren zu sehen. Häufig fehlt in den ersten Jahren daher ein klares Profil und damit die gemeinsame Identität der neuen Dachmarke, was kurz- bis mittelfristig zu Identifikationsproblemen und fehlender Akzeptanz der Dachmarke beim Kunden führen kann.

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Sie suchen den Namen einer Schrift

Schrifterkennung leicht gemacht

WhatTheFont™ ist ein automatisches Schrifterkennungssystem, mit dem Sie Schriften identifizieren lassen können, indem Sie Abbildungen von Wörtern oder kurzen Sätzen hochladen.

Und so funktioniert es:
1. Gehen Sie auf http://myfonts.com/WhatTheFont/
2. Laden Sie eine Abbildung hoch und MyFonts findet die ähnlichste Schrift in der Datenbank.



- Die besten Ergebnisse erzielen Sie mit wenigen Buchstaben, am besten ca. 100 Pixel hoch.
- Der Text sollte nicht mehr als 20 Zeichen haben.
- Am besten funktionieren natürlich Zeichen, die eine für die Schrift charakteristische Form haben.
- Der Text sollte so gut wie möglich horizontal ausgerichtet sein.
- Die einzelnen Buchstaben sollten sich nicht berühren.

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slam poetry vor 30 Jahren

slam poetry vor 30 Jahren

Der in Wien geborene Ernst Jandl machte mit seinen Text und Sprachkünsten Wortakkrobatik die wir heute über 30 Jahre später als slam poerty verstehen.
Er arbeitete mit dem Vertauschen oder wiederholen von Buchstaben so, dass Daraus ein Witz oder eine Doppeldeutigkeit entstand.

Ein kleiner Einblick in eine von Jandl’s Welt:
Ernst Jandl „Sprechblasen“ im Reclam Verlag. ISBN-13: 978-3-15-009940-7

www.ernstjandl.com

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Markenglossar - Markenwert

Finanzorientierter Ansatz für die Markenberechnung

Der Begriff Markenwert (auch Brand Equity oder Brand Value) bezeichnet den monetären Wert einer Marke. Die Markenwertberechnung steht  vor dem Problem, dass es in der Praxis über 500 verschiedene Modelle zur Berechnung gibt, die grosse Unterschiede in den Ergebnissen aufweisen. Dieser Wildwuchs führt dazu, dass zum Beispiel der Markenwert von Coca-Cola je nach Bewertungsmodell zwischen 0,2 und 64 Milliarden US-Dollar beträgt.

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Agenturen richtig briefen

So sieht ein gutes Briefing aus!

Gehen Sie auf uns Kreative ein!
Sie wollen eine indiviudelle Lösung? Dann berücksichtigen Sie, dass Ihre gewählte Agentur auch individuell sein soll. Sie kommen also nicht umhin, sich zuerst für die richtige Agentur entsprechend Ihrer Bedürfnisse/Aufgabenstellung zu suchen.

Fassen Sie sich kurz!
Kreative wollen keinen Roman lesen, sondern schnell die Lage erfassen und losdenken. Reduzieren Sie das Briefing deshalb auf die wesentlichsten Elemente.


Folgende Fragestellungen sollen Ihnen helfen, die wichtigsten Eckpunkte Ihres Briefings zu erfassen.

- Welche Philosophie/Leitidee hat Ihr Unternehmen?
- Welchen Markt bearbeitet Ihr Unternehmen? (Marktentwicklung/Trend)

- Was ist Ihr Angebot? Wo ist Ihre Kernkompetenz?
- Wo hat sich Ihr Unternehmen spezialisiert?

- In welchem Preissegment bieten Sie ihre Dienstleistungen/Produkte an?
- Wie vermarkten Sie Ihre Produkte/Ihre Dienstleistungen? Verkaufsgebiet(e), Sprache(n), Verkaufskanal?

- Wer sind Ihre Kunden? (Entscheider, Anwender, Beeinflusser)

- Wer sind Ihre Konkurrenten?
- Wo sind Sie besser als die Konkurrenz? (SEP: Strategische Erfolgsposition, USP: Einzigartiger Verkaufsvorteil, UAP: Einzigartiger Werbe- oder Kommunikationsvorteil)

- Was wollen Sie mit Werbung erreichen (Markt- und Marketingziel)?
- Wie soll das Unternehmen nach Aussen wahrgenommen werden (Corporate Image)?
- Welche Werte sollen vermittelt werden (Corporate Identity)?

- Welche Kommunikationsmittel sind bei Ihnen vorhanden?
- Welche Werbemassnahmen haben Sie bisher lanciert?
- Beispiele für gute Werbung anderer Firmen/Dienstleister/Produkte?

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Markenglossar - Marke

Begriffe aus der Markenwelt: Marke

Marke existiert nur in den Köpfen der Kundschaft. Mit dem Begriff Marke (engl. brand) wird oft ein rechtlich geschützter Name für ein Produkt oder Unternehmen bezeichnet. Bei den Kunden kann eine starke Marke ein Kaufanreiz auslösen, da mit der Marke eine bestimmte Vorstellung in den Gedanken der Verbraucher abgespeichert ist.

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